1. Woche in Loppiano

Hallo, mein Name ist Katrin und hier berichte ich über meine erste DP-Woche.

Zusammen mit Melanie verbringe ich mein DP in Loppiano, Italien. Loppiano ist die erste Modellsiedlung der Fokolarbewegung und liegt in der Toskana. Hier leben rund 850 Menschen aus mehr als 65 Ländern. Loppiano ist ein Treffpunkt der Kulturen und der Menschen, denn hier kommen Menschen aller Religionen und Menschen verschiedener Konfessionen zusammen: Studenten, Priester, Ordensleute, Familien, Schüler und natürlich die Mitglieder der Fokolarbewegung. Loppiano ist als Modellsiedlung eine Art “Idealbild” einer neuen Form der Gesellschaft, die auf der Liebe, der Geschwisterlichkeit und dem Evangelium basiert.

Unsere Woche ist ziemlich vielfältig ausgelegt, denn wir lernen viele verschiede Zweige in Loppiano kennen. Während unserer Woche besuchen wir

  • 2× CASA AGAPE

Das Haus CASA AGAPE ist eine Art keines Altenheim, in dem 8 ältere Mitgliederinnen der Fokolarbewegung leben. Hier erledigen wir meistens die Gartenarbeit, machen zusammen Gymnastikübungen, falten die Wäsche und hören uns Geschichten über den Ursprung der Fokolarbewegung an, denn diese Frauen haben die Bewegung mitgeprägt.

Des weiteren besuchen wir

  • 1× FOCOLARE NUOVA UNIZA

Genau wie im CASA AGAPE leben hier die älteren männlichen Mitglieder der Fokolarbewegung zusammen. Auch hier betreuen wir die Bewohner bei ihren Hobbies und hören ihren Geschichten zu. In diesem Altenheim lebt unter anderem der erste deutsche Fokolar namens Albert. Er lebt schon über 50 Jahre in Italien und hat viele Jahre in Loppiano das Alte Testament gelert.

Neben der Betreuung älterer Menschen arbeiten wir

  • 2× pro Woche im Wirtschaftszentrum “Polo” in Incisa

Hier können die Kinder (meistens von Immigranten) zur Nachmittagsbetreuung kommen. Wir helfen Ihnen bei den Hausaufgaben, spielen Spiele und arbeiten zusammen an verschiedenen Projekten.

Außerdem helfen wir

2× pro Woche dem EQUIPE ARCOBALENDO

Das Reinigungsteam, das aus Studenten und Schülern besteht, kümmert sich um die Sauberhaltung verschiedener Einrichtungen in Loppiano, wie z.B. die Kirche und die kleinen Wohnkasernen, in denen Melanie und ich auch leben.

Des weiteren haben Melanie und ich

  • 2× pro Woche Italienischunterricht

und

  • 1× pro Woche eine Art Vorbereitungszeit für Aktivitäten der kommenden Woche

In Loppiano gefällt es mir persönlich sehr gut, da es ein ziemlich besonderer Ort ist. Leute aus der ganzen Welt kommen zusammen und teilen ihre Kultur und ihre Geschichte. Es herrscht eine besondere Atmosphäre, in der man sich immer wilkommen fühlt. Ich fürchte schon das Ende meines Praktikums, da ich hier nicht weg möchte. Ich empfehle jedem nach Loppiano zu kommen.

Katrin S.

 

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