3. DP-Bericht, Johanneswerk

Ich musste diesmal den schwerbehinderten helfen, welche die Dinge nicht so leicht angehen können, wie andere. Dazu gehören starke geistige Einschränkungen, wie z.B. eine sehr starke Form von Autismus, oder auch starke körperliche Einschränkungen (Sehkraft fast nicht vorhanden + langsameres Arbeiten durch langsame Bewegungen, gelähmter Arm, etc.). Einige von ihnen müssen praktisch durchgehend betreut werden, da sie nach einer gewissen Zeit einfach ihre Konzentration verlieren und ihre Arbeit entweder falsch, oder gar nicht mehr machen. Sie brauchen also von außerhalb einen gewissen Denkanstoß, bzw. eine Art Leitfaden, damit sie bei der Sache bleiben. Die Kommunikation fällt dann ebenfalls schwer aus, gerade bei denjenigen, die keine richtigen Sätze bilden können. Einige Dinge kann man halbwegs deuten, andere kann man anhand schwammiger Körpersprache erahnen.

Schreibe einen Kommentar