Bisherige Erfahrungen in der KiTa Junior in Ohle

Tatsächlich habe ich das erfahren, was ich auch zu Beginn erwartet habe.

 

Ich durfte an vielen Stellen die Aufgaben von den ausgebildeten Erziehern übernehmen, wodurch ich auch einen guten Einblick in diesen Beruf erhalten habe.

Zudem habe ich in der bisher vergangenen Zeit viel über die “Erziehung” und Entwicklung der Kinder in dem Alter erfahren dürfen.

Das interessanteste war für mich war, dass ich meine Beobachtungen im Praktikum mit meinen Erinnerungen an meine eigene Kindergartenzeit verknüpfen konnte und mich somit auch gut in das Denken der Kinder hineinversetzen konnte.

 

 

Ich fand das Praktikum allerdings insgesamt bis dato ziemlich langweilig, da man als erziehende Person nahezu keine Abwechslung im Arbeitsalltag hat.

 

Es ist zu meinem Überraschen nämlich so, dass der ganze Tag durchgeplant ist und jedes Segment nahezu täglich gleich abläuft:

7:00 Uhr bis 9:30 Uhr: Eintreffen der Kinder und Frühstück/Spielzeit

9:30 Uhr bis 10:00 Uhr: Morgenkreis (Kinder werden von einem spontan ausgewählten Kind durchgezählt und es wird ein Lied zur Begrüßung gesungen)

10:00 Uhr bis 11:30 Uhr: Spielzeit (Bei gutem Wetter draußen im Garten, ansonsten im Haus)

11:30 Uhr bis 12:15 Uhr: Mittagessen

12:00 Uhr bis 13:00 Uhr: Ruhephase (Kinder liegen auf Matratzen im Raum und hören ein Hörspiel)

13:00 Uhr bis 16:15 Uhr: letzte Spielzeit: erste Hälfte davon findet im Haus statt, zweite meist draußen

In den Spielzeiten hatte ich den Eindruck, dass man als Erzieher nicht wirklich viel zu tun hat, da man entweder ein bisschen was mit den Kindern macht, oder nur aufpasst, dass nichts passiert und Auseinandersetzungen klärt.

Daher kann ich mir bis zum momentanen Zeitpunkt auch niemals vorstellen, später diesen Beruf auszuüben, da man im Übrigen auch leider fast nichts verdient.

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