Das Praktikum im Rückblick

Am Ende des Praktikums im Wilhelm-Langemann-Haus ist es Zeit Bilanz zu ziehen. Im Allgemeinen war es spannend den alten Menschen zuzuhören, die zum großen Teil aus einer völlig anderen Welt zu kommen schienen und außerdem konnte ich viele, gute Erfahrungen mitnehmen. Ich lernte noch mehr wertzuschätzen, einen gesunden, funktionierenden Körper zu besitzen und erkannte, wie wichtig soziale Berufe, wie z.B. Altenpfleger, sind. Zudem ist es schön zu sehen, wie man diesen Menschen durch eine simple Runde ,,Mensch-ärgere-dich-nicht” eine Freude machen kann. Abgesehen davon, dass der Tagesablauf meist ziemlich gleich war, fiel es mir am schwierigsten, spontane, ,,gezwungene” Konversationen zu führen. Dabei handelt es sich um eine Fähigkeit, die wohl grundlegend für das diakonische Berufsfeld ist, weshalb mir das Praktikum die Erkenntnis gebracht hat, dass ich nicht allzu gut in diese berufliche Spate hinein passe. Zusammengefasst bin ich der Meinung, dass ein diakonisches Praktikum an sich eine gute Idee ist, da man wertvolle Erfahrungen sammeln kann. Jedoch reicht meiner Meinung nach eine Woche vollkommen aus, da Leute mit anderen beruflichen Interessen nicht wirklich viel mit einem so lang andauernden Praktikum anfangen können.

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