Letzter DP-Bericht, Johanneswerk

Was ich bis jetzt so bei meinem Praktikum gelernt habe:
Die Werkstatt ist eine gute Möglichkeit für Leute mit Behinderungen und Einschränkungen um überhaupt eine Arbeit zu finden und die meisten arbeiten auch vollkommen eigenständig. Jedoch gibt es auch welche, die sich zu höherem berufen fühlen und durch ihre jeweiligen Einschränkungen nicht von der Werkstatt weggehen können. Zum Beispiel eine Frau, die an Spastik und noch einer leichten geistigen Einschränkung leidet möchte dort nicht mehr arbeiten hat jedoch keine Möglichkeit dazu. Oder ein Mann mit einer sehr ausgeprägten Sehschwäche und Epilepsie, der dadurch auch nicht im normalen Berufsleben tätig sein kann, obwohl er es möchte. Die Werkstatt ist also einerseits gut für Leute mit schwereren Behinderungen, aber für andere ist sie eine eher widerwillige Notlösung. Durch mein DP habe ich außerdem auch erfahren können, dass einige Leute dort durch ihre Einschränkung doch sehr einsam sein können, da sie keine nicht-behinderten Freunde haben, oder zu Hause einfach nur rumsitzen können, weil sie keine richtige Möglichkeit haben sich zu beschäftigen (Beispiel dafür: Ein Mann mit einer geistigen Einschränkung, einem gelähmten Arm und fast-Blindheit). Auch Verständnisprobleme haben sich mit der Zeit gelöst, auch wenn man manchmal sehr oft nachfragen muss. Ich fand das DP insgesamt höchst aufschlussreich und bin der Ansicht das Leben dieser Leute ein wenig besser nachvollziehen zu können.

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