Mein DP in der Deutschen Frauenklinik in Kosovo

Nun ist eine Woche um und ich kann meine ersten Eindrücke schriftlich festhalten.
Für mich beginnt der Tag sehr früh, obwohl ich erst um 10 Uhr morgens an meiner Praktikumsstelle in der Hauptstadt von Kosovo, Pristina da sein muss, geht mein erster Bus um 7:30 morgens los, um zunächst von meiner Unterkunft, bei meiner Tante, nach Pristina zu kommen.
Von dort aus nehme ich einen weiteren Bus bis ich an der Deutschen Frauenklinik (kurz DFK) angekommen bin.
Es ist nicht wie ich zuvor vermutet hatte eine allzu große Klinik, dennoch hat sie alles was eine „gute Klinik“ ausmacht.
Der Chefarzt Naim Shabani und seine Frau Mirvete Shabani führen die Klinik gemeinsam in dem Beruf der Gynäkologie.
In den ersten Tagen der Woche, wurde mir die Klinik gezeigt und die jeweiligen Abteilungen.
Der Chefarzt stellte sich vor und erzählte mir die Geschichte der Klinik.
Ein Sprechzimmer vom Chefarzt und ein Sprechzimmer der Ärztin, mehrere Behandlungsräume, einen Kreißsaal sowie mehrere Zimmer für die Mamis und deren Babys, verschiedene Räume für Patienten, die während einer Therapie in der Klinik sein müssen, ein Labor wo Medikamente hergestellt werden und die restlichen Räume, wie ein Abstellraum, eine Cafeteria und ein Büro bilden die Deutsche Frauenklinik in Pristina.
Es werden bei den Frauen Untersuchungen durchgeführt, Operationen werden vor Ort getätigt inklusive Abtreibungen. Gleichzeitig bietet die Klinik verschiedene Therapien an.
Ich wurde direkt in den Aufgaben mit einbezogen und musste mit anpacken und helfen.
Die Klinik ist nicht nur für die Einwohner von Kosovo gedacht, denn allein in der ersten Woche, kamen viele Frauen außerhalb Kosovo zur Kontrolle in die Klinik.
Auch hier gab es keine Probleme bei der Kommunikation, da der Chefarzt, wie die Ärztin beide fließend deutsch sowieso englisch sprechen können neben der Muttersprache albanisch.
Man hat sehr viel mit Menschen zu tun, sei es der Kontakt zu den Patienten, zu den Krankenschwestern oder zu den Ärzten, das hab ich schon in der ersten Woche festgestellt.
Meine Arbeitszeit endet um 15 Uhr, da um diese Uhrzeit auch der Chefarzt und die Ärztin die Klinik verlassen. Zurück bleiben nur die Krankenschwestern, die sich um die Patienten kümmern die in der Klinik, je nach unterschiedlichen Umständen übernachten müssen.
Ich wurde mit offenen Armen aufgenommen und gut ins Team mit einbezogen, somit freue ich mich auf die restliche Zeit, die mir verblieben ist um neue Sachen zu erleben und Erfahrungen zu sammeln.

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