Meine ersten Tage in der Seniorenresidenz

Ich verbringe mein diakonisches Praktikum in der Seniorenresidenz. Dort darf ich in den Alltag von Betreuern schnuppern. Dieser besteht größtenteils darin, Veranstaltungen zu leiten, die Bewohner zu Besuchen, mit ihnen einen Spaziergang zu machen oder ihnen einfach ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.

Am ersten Tag, bekam ich erstmal eine Führung durch das Haus und erhielt einen Überblick über die ganze Einrichtung. Schon zu diesem Zeitpunkt war ich positiv von dem Gebäude überrascht, da es sehr hell ist und man sich dort wohlfühlen kann. Auch die Betreuer haben mich gut aufgenommen. Sie sind sehr offen und integrieren Praktikanten gut in ihren Alltag auf der Arbeit. Den Bewohnern stehen viele Veranstaltungen, wie die Sitzgymnastik, Bingo, Gedächtnistraining, Kreativ-Stunden, Musikkreise etc., zur Verfügung. Ich durfte sogar schon bei einigen von diesen Veranstaltungen dabei sein. Die Sitzgymnastik empfand ich zum Beispiel als sehr wichtig für die Bewohner, da man dort die Gelenke trainiert.

Außerdem habe ich in den letzten Tagen schon viele Bewohner in ihrem Zimmer besucht und mich mit ihnen beschäftigt. Mit manchen Bewohnern kam ich auf Anhieb gut zurecht, sodass man auch längere Gespräche mit ihnen führen konnte. Andere Bewohner, die eher verschlossen sind, benötigen dann doch etwas mehr Zeit um sich zu öffnen. Dabei bekam ich aber immer Unterstützung von den Betreuern, idem sie mir Tipps gaben, wie ich einen besseren Zugang zu den jeweiligen Bewohnern bekomme (Gesprächsthemen, Spiele etc.).

Insgesamt ist mein erster Eindruck also sehr positiv. Ich wurde gut aufgenommen und bin gespannt auf die nächste Zeit in meinem Praktikum.

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