Mein DP in der Helios Klinik Wipperfürth

Ich mache mein Diakonisches Praktikum in der Helios Klinik Wipperfürth auf der Station 4b; der Neugeborenen- und Wöchnerinnenstation. Auf dieser Station werden Frauen und Kinder nach der Geburt versorgt. Meistens verbringen die Familien drei bis vier Tage dort, andere entbinden ambulant und verlassen das Krankenhaus bereits einige Stunden nach der Geburt. Allerdings liegen dort auch Frauen, die andere gynäkologische Probleme haben, oder auch an Krebs leiden.

Ich kannte die Station bereits, da ich vor zwei Jahren auch dort war.  Jedoch ist es eine völlig neue Erfahrung, nicht behandelt zu werden, sondern Patienten zu behandeln.

An meinem ersten Tag wurde ich von zwei sehr netten Krankenschwestern begrüßt, die mich auch direkt mit in die Arbeit eingebunden haben, mir alles gezeigt haben und mir meinen Tagesablauf erklärt haben. Ich beginne um 08:00 Uhr mit dem Verteilen des Frühstücks in die verschiedenen Zimmer. Anschließend laufe ich bei der morgendlichen Arztvisite mit. Nachdem das Frühstück wieder abgeräumt wurde steht die Wochenbettvisite an, bei der eine Pflegerin den Puls, die Körpertemperatur und den Blutdruck der Frau misst. Außerdem wird der Bauch abgetastet, um zu fühlen wie weit die Gebärmutter sich bereits wieder zurückgebildet hat. Bei dem Neugeborenen wird die Herz- und Atemfrequenz abgehört. Ich darf die Aufgaben bei einer Frau unter Aufsicht auch durchführen und in die Akte eintragen.

In dem Zeitraum zwischen der Visite und dem Mittagessen bringe ich Untersuchungsmaterial ins Labor, hole Laborergebnisse, darf  Babys wickeln, bei Vorsorgeuntersuchungen zusehen, ich höre bei Entlassungsgesprächen zu, bringe Patienten in den OP-Bereich und hole sie wieder ab. Allerdings gehören auch die unschönen Aufgaben wie Kaffee und Tee kochen, Tassen und Gläser aus der Cafeteria holen und Zimmer von Patienten sauber machen und desinfizieren, die entlassen wurden, dazu.

Ich habe bis jetzt sehr viel Spaß an meinem Praktikum und bin sehr überrascht, wie anstrengend der Job einer Pflegerin ist. Man kann den Tag nie genau planen und eine Schicht ist meistens nicht pünktlich zu Ende. Außerdem ist man den ganzen Tag in Bewegung, da man am Tag zwischen 13.000-14.000 Schritte macht. Das gesamte Stationsteam ist sehr bemüht, mich mit einzubinden. Ich bin erstaunt, wie freundlich und fröhlich die Pflegerinnen sind, obwohl sie teilweise sehr stressige Schichten haben.

 

Sharens eSG unter den Top 3

Unsere Schülergenosssenschaft „Sharens“ hat es geschafft! Sie hat, auch dank Ihres Votings, den dritten Platz beim bundesweiten „easyCredit-Preis für Finanzielle Bildung“, erreicht. Damit bekommt das Projekt eine finanzielle Förderung von 4.000 Euro und ein Marketing-Paket im Wert von ca. 10.000 Euro. Das ist für die von Herrn Hofmann und Herrn Händel betreute Schülergruppe ein großartiger Erfolg. Die Bedeutsamkeit des Preises wird umso bemerkenswerter, wenn man bedenkt, dass sich im ganzen Bundesgebiet über 300 Projekte beworben haben.

 

Wir möchten die Gelegenheit nutzen und uns bei unseren Unterstützern bedanken. Ohne Eure/Ihre Stimmen wäre dieser Erfolg nicht möglich gewesen. Herzlichen Dank!