Die erste Woche des diakonischen Praktikums

Mein diakonisches Praktikum mache ich in dem Wilhelm-Langmann-Haus im Sozialdienst. Ich arbeite von 8:30-17.00 Uhr.

Die erste Woche des Praktikums war vielschichtig. Ich durfte als erstes das Haus und einige Bewohner kennenlernen: Ich wurde den Bewohnern vorgestellt und mir wurde gesagt, dass ich auch alleine Betreuungsbesuche bei den Bewohnern machen darf. Dannach wurde ich einer Mitarbeiterin zugewiesen mit welcher ich den Tag verbracht habe und welche mir alles gezeigt und erklärt hat. Mit ihr war ich dann auf Betreuungsbesuche und habe mich so mit einigen Bewohnern bekannt gemacht. Dies habe ich die erste Zeit meiner erste Woche meiner Praktikumszeit gemacht. Später war ich eher an den einzelnen Stationen und habe beim Essen servieren geholfen und habe die Bewohner zu Aktionen gebracht die ihnen vom Haus angeboten wurden. Nachmittags war ich die meiste Zeit bei den Dement kranken Bewohner und habe mit ihnen Denkspiele gespielt um ihr Gedächtnis anzuregen.

Die Mitarbeiter des Wilhelm-Langemann-Hauses haben mich als Praktikanten freundlich aufgenommen und gut in das Arbeitsleben reinintergriert.

Meine ersten Eindrücke von dem diakonischen Praktikums sind, dass das arbeiten mit älteren Menschen zum einen zwar anstrengend sein kann,zum anderen allerdings doch Freude bereitet wenn man sich mit der älteren Generation unterhalten und die Zeiten in denen man lebt vergleichen kann.

Wilhelm-Langemann-Haus: meine erste Woche

Da nun die erste Woche des Diakonischen Praktikums vorbei ist, wird es Zeit für ein kleines Resümee.

Im Seniorenheim “Wilheilm-Langemann-Haus” mache ich mein Praktikum in der Pflege, meine Aufgaben gehen unter anderem also von den Zwischenmahlzeiten (was eigentlich nur beinhaltet durch die Zimmer zu gehen und zu schauen, ob noch genügend zu trinken vorhanden ist) und Kaffee und Kuchen servieren, zum Essen anreichen, bis hin zum Umlagern, morgens fertig machen oder auch waschen, wobei mir freisteht zu sagen, was ich mir selbst zutraue zu machen.

Mein erster Tag war sehr gewöhnungsbedürftig. Die Pfleger wussten noch nicht so recht, was sie mit mir anfangen sollten, durch die Größe und das Verwinkelte des Gebäudes habe ich mich das ein oder andere Mal fast verlaufen und ich wusste noch nicht so recht mit den Bewohnern umzugehen.
Doch schon der zweite Tag lief um einiges besser, mir wurde direkt mehr Verantwortung zugeschrieben, sodass ich viele Sachen selbstständig machen durfte, was sich den Rest der Woche nur noch verstärkt hat. Das bedeutet, dass ich die meiste Zeit immer irgendetwas zu tun hatte und wenn ich mal etwas freie Zeit hatte, versuche ich etwas mit den Bewohnern zu machen.

Durch das Praktikum in der Pflege wurde mir eine spezielle Station zugeschrieben, welche in meinem Fall Station B0 wäre, bei der jeder Bewohner auf die Hilfe der Pfleger angewiesen sind, sie können also fast nichts mehr eigenständig machen. Bei den meisten Bewohnern liegt die Hilfsbedürftigkeit daran, dass sie eine voranschreitende Demenz haben, was eine komplett neue Erfahrung für mich war.
Es ist von Zeit zu Zeit etwas schwierig mit Menschen umzugehen, die sich an nichts von dem erinnern, was sie die letzten Minuten gemacht haben und oft sieht man die Hilflosigkeit in den Gesichtern der Bewohner wegen genau dem, aber die meiste Zeit sind sie tatsächlich relativ teilnahmslos.
Eine Abwechslung bietet aber das Kaffee und Kuchen servieren, was ich auf der B1 mache, einer Station, wo jeder Bewohner noch beinahe komplett selbstständig ist. Dort kann man mit den Bewohnern sehr interessante Gespräche führen, unter anderem was sie alles im Leben erlebt haben oder auch über aktuelle Themen.

Die Pfleger auf meiner Station sind alle sehr nett und hilfsbereit, wenn ich irgendwelche Fragen habe oder etwas noch nicht ganz so verstehe. Auch sind sie geduldig, wenn ich etwas noch nicht ganz richtig mache und erklären mir sofort wie es richtig geht.

Jedenfalls freue ich mich auf die nächsten 2 1/2 Wochen und hoffe noch viele Erfahrungen zu sammeln.

Ich hoffe eure Zeit im DP ist genau so interessant und ihr habt Spaß während ihr da seid!
Sarah D.

Praktikum in der Tagespflege (1/3)

Meine erste Woche in der Tagespflege bei der Einrichtung “Rat&Tat” ist vorbei. Ich war sehr erstaunt, wie abwechslungsreich und auch interessant die Arbeit mit Senioren sein kann. Obwohl die meisten der Bewohner der Pflegeeinrichtung nicht mehr top fit sind, sowohl physisch als auch psychisch, macht die Arbeit dennoch Spaß. Die meisten der Bewohner sind körperlich eingeschränkt, wobei hier auch deutliche Unterschiede zu erkennen sind. Einige haben nur eine kleine Einschränkung beim Laufen, andere wiederum können allein gar nicht oder nur noch schlecht essen oder laufen.

Hier setzt dann meine Arbeit an die morgens um acht Uhr beginnt und Nachmittags um 16:00 Uhr endet. In solchen Fällen besteht die Arbeit daraus, den betroffenen Menschen zu helfen, an die Plätze zu gelangen an die sie möchten und sie bei ihrem Willen zu unterstützen. Sei es das alleinige Zuhören, wenn eine Person sich unterhalten möchte, oder sie bei einem kleinen Spaziergang zu unterstützen oder zu begleiten, was wiederum abhängig von der körperlichen Verfassung des Bewohners ist. Außerdem gehört es regelmäßig zu meiner Aufgabe, für einen gedeckten Tisch zu den Mahlzeiten (Frühstück, Mittagessen) und zu dem alltäglichen Kaffeetrinken zu sorgen. All das funktionierte an dem ersten Tag noch nicht so gut, da jeder Bewohner seine persönlichen Vorlieben hat, sei es die Brotsorte die er zum Frühstück isst oder die Art, wie er seinen Kaffee zubereitet haben möchte. Diese Kleinigkeiten waren zu Beginn sehr schwer zu merken. Nach einer Woche allerdings hat man sich den Großteil aller Wünsche der Bewohner gemerkt und sollte man dennoch einmal einen Fehler machen, haben alle Personen Verständnis dafür und nehmen es meist mit Humor. Außerdem erarbeiten die Pflegekräfte und ich Tag für Tag neue Beschäftigungsmöglichkeiten um den Senioren die Zeit die sie in der Tagespflege verbringen, so schön wie möglich zu gestalten.

Ich bin gespannt, wie es in den kommenden zwei Wochen weitergeht und was mich noch erwartet.

Mein DP in Namibia

 

Oschiwambo, Nama oder auch Damara, alles Sprachen die ich hier jeden Tag zuhören bekomme, ich aber immer nur fragend gucke wenn jemand versucht mir etwas zu erzählen.

Ich mache mein diakonisches Praktikum in einem der ärmsten Stadtteile Windhoeks. Im Bommerang Kindergarten sind ungefähr 40 Kinder im Alter von 2 bis 6. Wenn ich jeden Morgen gegen sieben Uhr ankomme sind erst wenige Kinder da die aber nach und nach kommen. Die meisten kommen von Anfang an auf dich zu und wollen direkt mit dir spielen. Die ersten zwei Tage bekam ich oft so etwas zu hören wie: “wow du hast ja gar keine dunkel braunen Augen“. Auch das man hier mit “teacher“ oder besten falls noch “teacher Anna“ angesprochen wird, ist ziemlich merkwürdig. Wenns morgens noch kalt ist wird drinnen gemalt oder gespielt. Aber nach dem Frühstück, das es immer gegen 10 Uhr gibt, wird draußen gespielt oder auf der Terrasse, dem Alter angepasst, etwas thematisches gemacht, wobei Farben, Buchstaben oder auch das Thema Familie behandelt wird. Auch einfache, kreative Dinge wie Löwen aus Handabdrücken malen haben wir diese Woche gemacht.

Insgesamt macht mir die Arbeit im Kindergarten viel Spaß. Es wird nie langweilig und man wird immer wieder in neue Situationen gebracht. Auch die verschiedenen Sprachen die man hier zu hören bekommt sind sehr interessant, aber echt schwierig! Zum Glück wird eigentlich immer Englisch gesprochen nur manchmal wechseln die Kinder dann doch ganz unabsichtlich in beispielsweise Damara und man guckt nur fragend. Ich bin gespannt was für neue Situationen nächste Woche entstehen.

Ein Foto von dem Spielplatz draußen.